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England

Lina in England

"Es war das größte Abenteuer meines Lebens"

Hallo,

Ich bin Lina, 16 Jahre alt und habe gerade ein halbes Jahr in England verbracht. Für mich war es das größte Abenteuer meines Lebens.

Alles hat für mich ungefähr Anfang der neunten Klasse angefangen, als ich davon über ein paar Freunde von jemandem mitbekommen habe, der ins Ausland gegangen ist. Für mich klang das sofort spannend und ich habe direkt bei meinen Eltern nachgefragt, was sie von der Idee halten. Meine Eltern haben mich von Sekunde eins bei meiner Idee unterstützt und fanden die Idee auch sehr cool. Für mich war von Anfang an ziemlich klar, dass es nach England gehen sollte. Wir haben uns zwar auch ein paar andere Länder angeschaut, ich bin aber schlussendlich immer wieder auf England zurückgekommen.

Nach mehreren Recherchen, unter anderem auf der Jugend-Bildungsmesse, sind wir dann auf Do it gestoßen. Sie haben uns sofort ein sicheres Gefühl gegeben und nach mehreren Gesprächen haben wir uns dann schlussendlich ja auch für Do it entschieden, was definitiv eine super Entscheidung war. Do it hat uns bei allem unterstützt, sei es nun beim Ausfüllen der Dokumente oder auch bei anderen wichtigen Entscheidungen, die zu treffen waren.

 

Meine Gastfamilie und meine englische Schule habe ich dann im Oktober 2024, also ungefähr 3 Monate vor meiner Abreise, bekommen. Der letzte richtige Punkt, bevor es dann endlich losging, war dann im November 2024, als dann das Vorbereitungstreffen von Do it stattfand und wir nochmal nützliche Informationen und Tipps für unser bevorstehendes Abenteuer erhalten haben.

Los ging es für mich dann am 25. Januar 2025. Gestartet bin ich in Hamburg und von dort aus bin ich dann nach Heathrow geflogen, wo ich abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht wurde.

Meine Gastfamilie hätte nicht besser zu mir passen können. Sie besteht aus meinem Gastvater, meiner Gastmutter und meinen beiden Gastgeschwistern (9 & 11). Mit den Kindern habe ich mich von Sekunde 1 an unglaublich gut verstanden und jede freie Minute irgendwas mit ihnen gemacht. Auch meine Gasteltern waren spitze und haben mir bei allem geholfen, wo es nur ging. Ich wurde dort vollständig mit in die Familie aufgenommen und war bei allem, was nur ging, dabei. Total lieb waren auch meine Gastgroßeltern, die jeden Montag bei uns waren und mich wirklich wie ihre eigene Enkeltochter behandelt haben.

 

Meine Schule in England war für mich erst einmal ganz ungewohnt, da sie zum einen riesig war und zum anderen das englische Schulsystem auch nochmal komplett anders ist als das deutsche. Ich habe mich aber ziemlich schnell dran gewöhnt und auch richtig schnell Freunde an meiner neuen Schule gefunden. Was mir besonders gefallen hat, waren die Fächer, die man in Deutschland normalerweise nicht hat, da man sich nochmal viel mehr auf ein Thema spezifizieren kann und auch größtenteils Fächer hat, die einen interessieren. Aus meiner Perspektive war Schule in England eher etwas theoretischer, mit nicht so viel praktischer oder mündlicher Arbeit, sondern eher Frontalunterricht, was mir allerdings sehr gut gefallen hat, da ich so sehr gut lernen konnte. An meiner Schule haben wir – wie üblich in England – Schuluniform getragen. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, da man sich keine Sorgen machen musste, was man anziehen soll, und so jeder das Gleiche trägt und nicht so sehr auf das Aussehen geachtet wird.

 

Neben der Schule habe ich auch sehr viel Sport in England gemacht. Unsere Schule hatte ein eigenes Gym, wo ich häufig war, und ich habe auch von der Schule aus noch Leichtathletik gemacht. Außerhalb der Schule hatte ich dreimal die Woche Tanzen, an derselben Tanzschule, an der meine Gastschwester auch war. Dort habe ich Akrobatik, Jazz und Contemporary gemacht. Zudem hatte meine Gastfamilie noch ein eigenes Homegym, in dem ich fast immer nach der Schule war, und ich war auch sehr viel laufen, was am Strand auch einfach nochmal doppelt so schön war. Am Ende habe ich sogar noch mein großes Ziel erreicht, einen Halbmarathon zu laufen. Da ich nur 20 Minuten vom Meer entfernt gewohnt habe, war ich natürlich auch oft schwimmen und öfters sind ich und mein Gastvater auch schon um 5 Uhr morgens zum Meer gefahren, um bei Sonnenaufgang zu schwimmen. Ansonsten habe ich auch ganz viel mit meinen Gastgeschwistern gespielt, die eigentlich 24/7 etwas mit mir machen wollten. Eines meiner absoluten Highlights in England war das tägliche Eisbaden mit meinem Gastvater. Ich hatte so etwas noch nie zuvor gemacht, es war für mich aber eine unglaublich großartige und außergewöhnliche Erfahrung.

In den Osterferien bin ich mit meiner Gastfamilie zusammen nach Frankreich gefahren und wir hatten einen mega Urlaub zusammen. Ansonsten habe ich in den Ferien ganz viele Ausflüge mit meinen Freunden gemacht, um so viel wie möglich von England zu sehen. Meine persönlichen Highlights waren Oxford und London, zwei unglaublich, unbeschreiblich schöne Städte.

 

Auch meinen 16. Geburtstag habe ich in England, Anfang Mai, gefeiert. Für mich war es einer meiner besten Geburtstage. Vormittags war ich mit meinen Freunden in der Stadt und nachmittags habe ich dann mit meiner Gastfamilie gefeiert. Die haben sich unglaublich viel Mühe gegeben, sodass ich wirklich einen unvergesslichen Tag hatte.

Der Abschied, sowohl von meinen englischen Freunden als auch von meiner Gastfamilie, fiel mir unglaublich schwer und ich vermisse sie jetzt schon. Beim Abschied musste ich versprechen, mal wieder zurückzukommen und alle nochmal wieder zu besuchen, was ich auf jeden Fall vorhabe.

Ich kann jedem, der vielleicht demnächst ins Ausland geht, nur mitgeben, dass man sich absolut nicht zu viele Sorgen machen sollte und einfach alles so nehmen sollte, wie es gerade kommt. Versucht, alles zu probieren, was euch angeboten wird, auch wenn es am Anfang vielleicht noch etwas ungewohnt ist.

 

Ganz viel Spaß im Ausland!

Liebe Grüße,

Lina

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