Theo Blog 12
Kanada

Theo in Kelowna, Kanada

"Mein Gastbruder war seit dem 1. Tag wie ein richtiger Bruder für mich"

Hallo, ich bin Theo, 18 Jahre alt und komme aus der Umgebung von Hamburg.

Ich war im Jahr 2023/2024 mit Do it Education in Kelowna, Kanada.

 

Meine Reise begann am 24.8.2023. Ich bin mit einer Gruppe von Schülern aus Hamburg losgeflogen. Es hatte mich sehr gefreut, dass wir mit mehreren geflogen sind, da man dort schon Freunde kennengelernt hat, die einen das ganze Auslandsjahr begleitet haben. Wir flogen von Hamburg nach Frankfurt, wo wir auf weitere trafen. Von dort ging es weiter nach Toronto zu den Orientation Days, wo wir ein paar Tage verbrachten. Nach dem Aufenthalt in Toronto ging es für mich weiter nach Kelowna. Am Flughafen wurde ich von meinen Gasteltern empfangen. Meine Familie bestand aus meinen Gasteltern, meiner Gastschwester und einem weiteren Austauschschüler aus Mailand, aber für mich war die wichtigste Person mein Gastbruder. Er war seit meinem ersten Tag wie ein richtiger Bruder für mich und wir haben bis heute sehr viel Kontakt. Ich hatte ein wirklich enges Verhältnis zu meiner Gastfamilie und habe mich immer wohl gefühlt.

 

Ich ging auf die Kelowna Senior Secondary School. Ich war direkt erstaunt, wie viele Schüler auf diese Schule gehen und wie unterschiedlich es zu deutschen Schulen ist. Ich hatte pro Halbjahr vier Klassen. Da ich mich dazu entschieden hatte, nach meinem Auslandsjahr eine Klasse in Deutschland zu wiederholen, hatte ich bei der Kursauswahl mehr Freiheit und habe Kurse genommen, die es in Deutschland nicht gibt, wie z. B. Automechanik oder Kochen.

 

Es fiel mir nicht wirklich schwer, Anschluss zu finden, da die Leute sehr offen waren. Aber man muss sich auch trauen, andere anzusprechen. Außerdem muss man auf jeden Fall offen für alles sein, da man sonst Schwierigkeiten bekommen könnte, sich zu verbinden und sich richtig einzuleben. Ein Tipp, den ich mitgeben würde, ist, dass man nicht erwarten sollte, dass man alles machen kann, was man zuhause macht, denn einige meiner internationalen Freunde hatten Probleme mit den Gastfamilien, da sie erwartet haben, dass es so wird wie zuhause. Aber da man in einem anderen Hause lebt, sollte man auch ihre Regeln befolgen und sich auf Unterschiede einstellen.

 

Eins meiner Highlights war auf jeden Fall das breite Sportangebot. Auch wenn ich es leider nicht ins Basketballteam geschafft habe, war es cool, die verschiedenen Sportarten, die es in Deutschland nicht so gibt, dort auszuprobieren oder sie sich anzuschauen. Dadurch, dass der Sport so stark von den Schulen gefördert wird, entsteht dort ein richtiger High-School-Spirit wie aus den Filmen. Ich würde euch wirklich empfehlen, zu probieren, in ein Team reinzukommen oder Clubs beizutreten, da man dort viele Freunde trifft und neue Erfahrungen sammelt.

Es gab natürlich auch Momente, wo es mir nicht ganz so gut ging, wie zum Beispiel an Weihnachten, wo ich Heimweh bekam. In solchen Momenten half es mir, einfach etwas mit meinen Freunden zu unternehmen, um mich daran zu erinnern, wieso ich hier bin.

 

Zum Glück kann ich nicht von vielen Tagen erzählen, an denen es nicht so gut lief, da mein Auslandsjahr die Erfahrung meines Lebens war

 

Was ich noch empfehlen kann, ist Outdoor Education. Das ist eine Klasse, wo man über die Natur lernt, aber das Coole ist, dass man mit der Klasse auch campen geht. Das mag nicht für alle etwas sein, aber für mich war es perfekt, da ich so die Natur von Kanada auf eine andere Art und Weise kennengelernt habe. Der beste Camping-Trip war definitiv das Iglu-Camping. Wir haben vorher im Unterricht gelernt, wie man ein Iglu baut, und das durften wir dann ausprobieren und dort drin schlafen. Ich hätte mich nur gefreut, hätte ich mehr Socken mitgenommen, denn in der Nacht waren es außerhalb des Iglus –25 Grad.

 

Das Schlimmste am Auslandsjahr war, dass es irgendwann aufhört. Die letzten Wochen meines Aufenthalts waren die schönsten in meinem Leben. Ich hatte mich in Kanada wirklich eingelebt, ich habe Freunde gefunden, neue Hobbys entdeckt und das alles in einer Stadt, die mir wirklich ans Herz gewachsen ist. Daher fiel es mir auch so schwer, wieder zurückzufliegen.

 

Das alles ist eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen würde und die ich immer wieder machen würde.

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