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Irland

Luisas Transition Year in Irland

Der Schulalltag an einer irischen Mädchenschule

duit,

Luisa is anim dom.

Hallo, mein Name ist Luisa und ich war von August bis Januar ein halbes Jahr in Castleisland, County Kerry, Irland, und es war eine wunderbare Erfahrung. Ich konnte so viele tolle neue Leute kennenlernen, Erfahrungen sammeln, habe die Kultur und Traditionen Irlands erkundet und Erinnerungen geschaffen, die ich nie vergessen werde.

Am 25. August ging mein Abenteuer los. Ich bin von Hamburg nach Frankfurt und dann nach Dublin geflogen und schon am Flughafen habe ich andere Austauschschüler getroffen, mit denen ich mich super verstanden habe. In Dublin habe ich dann an den Dublin Orientation Days teilgenommen. Es waren wirklich drei unglaublich schöne Tage, an denen ich so viele tolle Menschen kennengelernt habe, und ich kann jedem nur empfehlen, daran teilzunehmen. Am ersten Tag haben wir uns das Trinity College und Dublin allgemein angeschaut, was wirklich sehr beeindruckend war. Am zweiten Tag waren wir dann auf der Causey Farm. Dort durften wir viele irische Traditionen kennenlernen, wie Soda Bread backen oder irisch tanzen und musizieren. Am letzten Tag haben wir uns dann noch das Schloss Malahaid angeschaut, bevor unsere Reise weiter zu unseren jeweiligen Gastfamilien ging.

 

Die ersten Tage bei meiner Gastfamilie waren super aufregend, aber ich habe mich vom ersten Augenblick bei ihnen so wohlgefühlt und bin so glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, so großartige Menschen kennenzulernen.

Auch in meiner Schule habe ich mich sofort wohl gefühlt. Ich war in der „Presentation Secondary School in Castleisland“, was eine Mädchenschule ist. Dort habe ich das Transition Year besucht: Das ist so eine Art Zwischenjahr, wo man an vielen Ausflügen und Workshops teilnimmt und der Fokus mehr auf persönlicher Entwicklung als auf schulischer Leistung liegt. Wir waren beispielsweise auf einer Fahrradtour, haben getöpfert und sind zum Schwimmen zu einem Abenteuer Wasserspielplatz gefahren. Auch haben wir bei einem Workshop fürs Kellnern und einem Übungs-Jobinterview mitgemacht und noch viele andere spannende Sachen erlebt. Allgemein hatten wir auch andere Fächer als in Deutschland. Einige Beispiele sind: „Home Economics“, wo man kochen lernt, „Public Speaking“; wo wir gelernt haben, wie man Reden schreibt, oder „Enterprise“, wo wir unter anderem gelernt haben, wie man einen Budgetplan erstellt. Außerdem hatten wir jeden Donnerstag Work Experience, also praktisch einen Tag Praktikum pro Woche. Allgemein war das Schulgefühl sehr anders als in Deutschland, unter anderem, weil der School Spirit deutlich größer war, was teilweise auch an den Schuluniformen gelegen hat. Die Schuluniform meiner Schule besteht aus einer dunkelblauen Anzughose bzw. einem marineblau karierten Rock, einem weißen Hemd und einem marineblauen Pulli mit dem Schullogo drauf.

Es war anfangs etwas ungewohnt, jeden Tag die Uniform anzuziehen, aber man hat sich sehr schnell daran gewöhnt und es war eine sehr spannende Erfahrung. Allgemein gab es auch viele Angebote der Schule, an denen man teilnehmen konnte, wie zum Beispiel Clubs während des Lunchs und nach der Schule. Ich war beispielsweise im Schulchor, mit dem wir auch öfter auf Auftritte gefahren sind. Aber es gab auch Karate, Basketball oder typisch irische Sportarten wie Camogie oder Gaelic Football, die man nach der Schule machen konnte. Im Oktober bis Dezember hat die Schule auch eine Musical-Version von „The Greatest Showman“ aufgeführt, bei der man mitmachen konnte. Es gab einen Kostümwettbewerb an Halloween und einen „Culture Day“, an dem die internationalen Schüler den irischen Schülern für das Land typische Tänze beigebracht haben und andersherum. 

 

Aber auch außerhalb der Schule war das Auslandsjahr für mich einfach wunderbar und ich durfte viel erleben. Mit der irischen Organisation sind wir beispielsweise zu den „Cliffs of Moher“, nach Cork und nach Limerick gefahren und mit meiner Gastfamilie oder meinen Freunden bin ich öfter zum Strand oder in Städte wie Killarney oder Dingle gefahren. In den Herbstferien bin ich sogar mit einer Freundin für eine Nacht nach Galway gereist.

Zum Thema Freunde würde ich sagen, dass man sich da eigentlich keine Sorgen machen muss. Mit den anderen Austauschschülern freundet man sich relativ schnell an, weil alle in derselben Situation sind, aber auch mit den irischen Schülern kommt man gut ins Gespräch. Gerade in der Schule hatte ich sehr viel Glück, weil meine Klasse sehr toll war und man eine gute Gemeinschaft hatte. Das ist meiner Meinung nach auch ein Vorteil des „Transition Year“, da man durch die ganzen Workshops und Ausflügen einfach viele Gelegenheiten hat, mit seinen Mitschülern zu reden.

Allgemein kann ich Irland als Land nur empfehlen. Die Natur ist wirklich wunderschön, man hat die Möglichkeit, in verschiedenen Nationalparks wandern zu gehen, und ist außerdem fast nie weit vom Strand und Meer entfernt. Außerdem sind die Iren die gastfreundlichsten Menschen, die ich je erlebt habe. Überall wurde man mit einem freundlichen „How are you?“ begrüßt und nicht selten hat man sich mit wildfremden Menschen auf der Straße unterhalten. Man wurde eigentlich überall mit einem Lächeln begrüßt und wann immer man irgendwo zu Besuch war, war eigentlich die erste Frage, ob man eine Tasse Tee möchte. Den irischen Tee gibt es in Irland überall und zu jeder Tageszeit.

 

Alles in allem kann ich jedem, der überlegt, ein Auslandsjahr zu machen, nur empfehlen, es zu machen, gerade in Irland. Es ist eine einmalige Erfahrung, die man nicht vergessen wird. Gerade bei „Do it Education“ und den irischen Partnerorganisationen habe ich mich super aufgehoben gefühlt.

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